
Ändere sofort das Standard‑Administratorpasswort in eine lange Passphrase mit Groß‑ und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen. Vermeide persönliche Daten wie Geburtstage. Ein Passwortmanager hilft, sichere Kombinationen zu erzeugen und zuverlässig aufzubewahren. Deaktiviere, wenn möglich, die Remote‑Administration von außerhalb deines Heimnetzes. Notiere dir einen Wiederherstellungshinweis für den Fall, dass du das Kennwort vergisst. So verhinderst du, dass ein neugieriger Nachbar oder Schadsoftware leicht Zugriff auf die Router‑Einstellungen erhält.

Wähle eine neutrale SSID ohne Nachnamen, Wohnungsnummer oder Herstellerangabe, damit Außenstehende keine Rückschlüsse auf dich oder das Gerät ziehen. Namen wie „Wohnung3‑Müller‑AX6000“ verraten zu viel und laden zum Ausprobieren ein. Das Verstecken der SSID bringt kaum echten Schutz, kann aber die Verbindung erschweren. Ein klarer, unauffälliger Name vermeidet Aufsehen im Treppenhaus und macht Supportfragen einfacher. Verwende unterschiedliche Namen für 2,4‑ und 5‑Gigahertz, damit du Geräte bewusst verbinden kannst.

Aktiviere WPA3, falls alle deine Geräte es unterstützen, sonst WPA2‑AES. Vermeide veraltete Verfahren wie WEP grundsätzlich. Nutze einen langen, einzigartigen WLAN‑Schlüssel mit mindestens zwölf Zeichen, besser deutlich mehr. Eine leicht zu merkende Passphrase aus mehreren zufälligen Wörtern ist praktischer als kryptische Kürzel. Teile den Schlüssel sicher, etwa per ausgedrucktem QR‑Code, statt ihn in Messenger‑Screenshots zu streuen. Regelmäßiges Ändern ist selten nötig, solange er nicht öffentlich wurde oder unbemerkt zirkuliert.